Vortrag: Mobilitätswende pragmatisch gestalten
Im Vortrag zur Mobilitätswende zeigt Prof. Dr. Roman Suthold, wie Städte und Regionen deutlich weniger Autoverkehr erreichen, ohne an der Lebenswirklichkeit der Menschen vorbeizuplanen.
Kurz gesagt
Ein Vortrag für Kommunen, Konferenzen und Verbände, die die Mobilitätswende umsetzen wollen, ohne die Menschen zu verlieren. Er zeigt, wie viel weniger Autoverkehr realistisch ist und welche Instrumente dorthin führen, mit Beispielen aus der Region des Publikums.
Worum es im Vortrag geht
Also nichts wie weg mit dem privaten Pkw? Doch in der Realität steigen die Zulassungszahlen, große Fahrzeuge boomen, und rund zwei Drittel der Autofahrten in der Stadt gelten als notwendig, vom Handwerk über die Pflege bis zum Lieferverkehr.
Der Vortrag löst diesen Widerspruch auf. Er zeigt, warum Moral als Verkehrsmittel scheitert, welche Rolle die Mobilitätskultur einer Stadt spielt und warum es keine Blaupause gibt. Was in Wien funktioniert, passt nicht automatisch nach Wuppertal oder in den Rhein-Erft-Kreis.
Aufbau des Vortrags
- Wunsch und Wirklichkeit: warum Menschen weniger Autos wollen und trotzdem mehr kaufen
- Notwendig oder verlagerbar: welche Fahrten bleiben und welche sich ersetzen lassen
- Was wirkt: Mobilstationen, Quartiersgaragen, ABC-Planung in Utrecht, Superblocks in Barcelona
- Übertragen auf Ihre Stadt: Mobilitätskultur, Stadtgröße und die ersten Schritte
Was das Publikum mitnimmt
- Warum Bequemlichkeit Moral schlägt und was daraus für die Planung folgt
- Welche Fahrten sich verlagern lassen und welche bleiben werden
- Instrumente mit Wirkung: Mobilstationen, Quartiersgaragen, ABC-Planung wie in Utrecht, Superblocks wie in Barcelona
- Wie Kommunen Bürgerinnen und Bürger für Veränderungen gewinnen
„Umsteigen muss sich lohnen!“
Zahlen und Quellen dazu: Mobilitätswende und notwendiger Autoverkehr.
Weitere Vortragsthemen
- Zukunft der MobilitätDigital, vernetzt, autonom: drei Umbrüche, die verändern, wie wir von A nach B kommen.
- Marode Brücken, volle BaustellenWas der Sanierungsstau kostet und wie Bauzeit, Kommunikation und Finanzierung besser werden.
- Wem gehört die Straße?Flächenkonkurrenz, Parkraum und notwendiger Autoverkehr: der Weg zur menschengerechten Stadt.
- Klimaschutz im VerkehrWas im Verkehr CO2 spart und was nur gut klingt.
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